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Stadtentwicklung

Wir halten es für wichtig, dass Themen rund um die Stadtentwicklung aus Sicht der Frauen betrachtet werden, denn diese haben oftmals eine differenziertere Sicht der Dinge, die schließlich der gesamten Bevölkerung zu Gute kommt. Frauen nehmen ihr Umfeld intensiver wahr als Männer und sind in der Organisation des Alltags scharfe Beobachterinnen vor Ort.

Institutionalisierung von Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung

Viele Bürgerinnen und Bürger nehmen aufgrund von steigender Politikverdrossenheit ihre demokratiepolitischen Rechte nicht mehr wahr. Dies muss sich ändern. Vor allem Frauen wissen, wo im täglichen Alltag die wahren Probleme liegen und welche Lösungsansätze zum Ziel führen. Sie sind aktiv in die Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen; auch bei Flächenwidmungen sind die Betroffenen aktiv einzubinden. Wir fordern, dass bei Partizipationsprojekten verpflichtend auch eine Mitsprache- und Informationsmöglichkeit im Internet angeboten wird. Um die Beteiligung zu vereinfachen, bietet sich die sogenannte „Bürgerkarte“ an.

Mobilität

Das Thema Verkehr ist für Wienerinnen und Wiener sowohl eines der wichtigsten als auch eines der komplexesten Themen. Vor allem Frauen haben hier besondere Bedürfnisse, denn sie tragen noch immer die Hauptverantwortung für den Haushalt und die Kinder. Es ist unumgänglich, den öffentlichen Verkehr in Wien weiter auszubauen und auch attraktiver zu gestalten. Wir fordern die Attraktivierung und den Ausbau des Netzes der öffentlichen Verkehrsbetriebe und positive Anreize zur Benützung ohne Diskriminierung von Autofahrerinnen, die auf ihren PKW angewiesen sind.

» In den Bezirken:

4. Bezirk: Die Obere Wieden befindet sich durch den Bau des neuen Hauptbahnhofes im Wandel. Die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger ist für mehr Lebensqualität im Viertel unerlässlich.
23. Bezirk: Neugestaltung Liesinger Platz – Wettbewerb, Präsentation in der Bezirksentwicklungskommission und Ausstellung unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger.
23. Bezirk: Planung der Gartenstadt in Alt Erlaa (neues Projekt der Stadträtin für Planung und Verkehr vom Jahr 2011)
9. Bezirk:
  • Neugestaltung des Areals Franz-Josefs-Bahnhof, Bank-Austria-CA- WU
  • Der Julius-Tandlerplatz hat ein schlechtes Konzept, die Alserbachstraße ist in diesem Bereich unangenehm zu queren.
  • Überprüfung der Hundezonen – zB Arne-Carlsson-Park, - Neugestaltung des Spittelauer Platzes
  • Keine Shared Space Projekte ohne Einbindung der Bürgerinnen!
14. Bezirk:
  • Forderung nach Ärztezentren bei Neubauprojekten
  • Erhaltung und Ausbau der Nahversorgung
  • Kasernen nicht nur für Wohnbau nutzen (Beispiel: Bidermann-Huth-Raschke-Kaserne für Kunstgewerbebetriebe öffnen)

Öffentlicher Verkehr

Experten sind hinsichtlich der Tarifreform der Stadt Wien skeptisch, da neue Nutzerinnen und Nutzer vor allem durch eine Qualitätsverbesserung im öffentlichen Verkehr zu gewinnen sind. Dieser Meinung schließen wir uns an.

» In den Bezirken:

16 Bezirk: Masterplan Wilheminenberg: Er ist die „grüne Lunge“ des 16. Bezirks und muss vor weiterem Wildwuchs von Großbauprojekten verschont werden, die den ohnehin schon überbordenden Verkehr weiter antreiben. Punktuelle 30km/h Beschränkungen und ein Ausbau des Öffentlichen Verkehrs sind schon längst überfällig.

Niederflurbahnen – ULFs

Wien besitzt nach Melbourne, St. Petersburg, Berlin und Moskau das fünftgrößte Straßenbahnnetz weltweit. Der Fuhrpark an Straßenbahnen der Wiener Linien umfasst derzeit 526 Hochflurbahnen und 235 Niederflurbahnen. Das bedeutet, dass nicht einmal die Hälfte aller in Wien eingesetzten Straßenbahnen Niederflurbahnen sind. Wir fordern daher den raschen, flächendeckender Einsatz von ULF´s im gesamten Stadtgebiet.

Umsetzung eines S-Bahn Ringes um Wien

Der Ausbau des U-Bahn Netzes ist sehr teuer. Wien besitzt bereits auf weiten Strecken einen S-Bahn Ring, es ist daher umso weniger verständlicher, warum Ende 2010 Teile dieses Ringes im Norden von Wien stillgelegt wurden. Wir fordern deshalb im Wiener Gemeinderat die umgehende Fertigstellung eines leistungsfähigen S-Bahn Rings rund um Wien.

Ausweitung der U-Bahn Linien ins Wiener Umland

Durch schlechte und ineffiziente Verkehrsverbindungen fahren viele Pendlerinnen und Pendler mit dem Auto in die Stadt. Dies mindert die Lebensqualität aller Wienerinnen und Wiener. Um möglichst viele Menschen dazu zu bewegen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen, ist es dringend notwendig die öffentlichen Verkehrsmittel bis ins Wiener Umland weiterzuführen und für leistbare Park- und Ride Plätze zu sorgen.

» In den Bezirken:

Die Linie U6 soll im Süden bis Vösendorf und im Norden nach Gerasdorf geführt werden. Die U4 soll im Westen bis Auhof und im Norden bis nach Klosterneuburg fahren. Weiters fordern wir eine Verlängerung der U3 nach Schwechat, dies würde den Leberberg besser erreichbar machen. Zusätzlich wäre eine Revitalisierung der Kaltenleutgebner Bahn – z.B. durch Einsatz eines Schienenbusses bis z.B. zum Bahnhof Liesing und/oder Meidling sinnvoll, um den Individualverkehr aus den Südwesten, z.B. aus Kaltenleutgeben, auf die Schiene zu verlagern.
14. Bezirk: Verlängerung U4 nach Auhof/Purkersdorf und Park&Ride

Ausweitung der Tarifkernzone im VOR Verbund

Im Sinne eines möglichst breiten Umstiegs auf öffentliche Verkehrsmittel ist es unbedingt notwendig, die Tarifzonen auch auf das Wiener Umland auszudehnen. Menschen, die nahe der Wiener Stadtgrenze leben, zahlen oftmals einen höheren Tarif in Wien und zusätzlich den Fahrpreis von Niederösterreich. Das führt wiederum zu vermehrten PKW Fahrten und in weiterer Folge zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität aller Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner. Wir fordern daher die Wiener Stadtregierung dazu auf, diesbezügliche Verhandlungen mit Niederösterreich zu führen.

Querverbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel in und zwischen den Bezirken

Sowohl innerhalb mancher Bezirke als auch zwischen den Bezirken fehlen oftmals Tangentialverbindungen im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel, und so steht es oftmals an der Tagesordnung, dass eine Reise mit der Badner Bahn von Baden bis ins Zentrum von Wien kürzer dauert, als eine Fahrt vom 21. in den 22. Wiener Gemeindebezirk oder eine Fahrt quer durch den 23. Bezirk, zum Beispiel von Kalksburg bis Inzersdorf. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf, zumal gerade Frauen oftmals die Leidtragenden dieser Situation sind, um zum Beispiel einen Kindergarten zu erreichen.

» In den Bezirken:

1. Bezirk: Verkürzung der Intervalle für Citybusse und Umstellung aller Citybusse-auch des 1A- auf kleine Elektrobusse. Alle anderen Busse gehören außerhalb des Rings.
6. Bezirk: Stumpergasse
7. Bezirk: Optimierung der öffentlichen Verkehrsmittel durch eine Machbarkeitsstudie zum Westbahnhof Neu, sowie die Sanierung von U6 Stationen Thaliastraße und Lerchenfelder Straße und die Optimierung des 13A
8. Bezirk: Es gibt beispielsweise nur einen Kinderarzt mit Kassenvertrag, viele Familien müssen daher auspendeln. Ein zweiter Kassen-Kinderarzt ist hier längst überfällig.
9. Bezirk: Querverbindung von Spitalgasse zum Gürtel- Wiener Privatklinik AKH-Goldenes Kreuz besser erreichbar machen durch einen Bus.
12. Bezirk: „Grünbrücke“ Rosasgasse nach Schönbrunn, sowie Verlängerung der U6 nach Süden
13. Bezirk: Hietzing soll zumindest zwei neue S-Bahn-Stationen bekommen (Unter St. Veit/Verknüpfung mit U4 und Stranzenbergbrücke/Anbindung an Linie 62). Die zeitraubenden Schranken entlang der Bahntrasse sind durch Unterführungen und Fußgängerübergänge zu ersetzen.
17. Bezirk: Wir fordern eine U5 von Hernals zum Hauptbahnhof, diese soll die Westbezirke an den Hauptbahnhof anbinden und den überlasteten 43er entlasten.
19. Bezirk: Täglichen Stau beim Hotspot Billrothstraße entlasten durch eine bessere Umleitung zur Kreuzung Gürtel/Döblinger Hauptstraße
20. Bezirk: Anbindung und Durchlässigkeit statt Isolation: Errichtung der Grünbrücke, die die bestehende Brücke Donaukanal-Brigittenauerlände über den Augarten bis hin zum Gelände des Nordwestbahnhofes verlängert
21. Bezirk: Verbindung zwischen Brünnerstraße/Pragerstraße, sowie Verbindung zwischen U6 und U1
21./22. Bezirk: Verbindung zwischen den Bezirken
22. Bezirk: Bau der Nordostumfahrung (Lobauautobahn) um den Verkehr von der A23 wegzuleiten und dadurch eine Verkehrsentlastung in den jeweiligen Grätzeln von Essling und Aspern zu erreichen.
23. Bezirk: Raschere Verbindung innerhalb des 23. Bezirks z.B. mittels Schnellbussen sowie Koordination der Fahrpläne zwischen S-Bahn und Bussen der Wiener Linien (z.B. Liesinger Bahnhof)

Nachtautobusse

Besonders in den Randbezirken gibt es zahlreiche Strecken und Gegenden, die nicht vom öffentlichen Verkehr erschlossen sind. Besonders in den Wintermonaten und in der Nacht ist es vor allem für Frauen sehr unangenehm, in diesen Gebieten alleine im Finstern unterwegs zu sein. Hier müssen vor allem in großräumigen Gebieten zusätzliche Nachtbuslinien eingeschoben werden, beziehungsweise ein Stützpunkt für Anrufsammeltaxis errichtet werden.

» In den Bezirken:

13. Bezirk: Obere St. Veit und Friedensstadt/SAT
21. Bezirk: Nordrandsiedlung
21. Bezirk: Bereiche von Strebersdorf und Stammersdorf
23. Bezirk: Westliche Bezirksteile; Inzersdorf; 24-Std. Betrieb der Badner Bahn; bessere Anbindung der neu entstehenden Siedlung auf den Atzgersdorfer Friedhofsgründen

Überprüfung der Ampelanlagen

Vielen Fußgängerinnen und Fußgänger aber auch Autofahrerinnen und Autofahrern ist die sogenannte „Räumzeit“ bei Ampeln kein Begriff. Das führt immer wieder zu Konflikten, wenn Verkehrsteilnehmer vermeintlich bei Rot die Kreuzung queren. Wir fordern, dass zu kurz geschaltete Ampelphasen zu Gunsten der Fußgängerinnen und Fußgängern verlängert werden.

» In den Bezirken:

3. Bezirk: Im 3. Bezirk müssen die Ampelschaltungen überprüft werden, da oft zu kurze Ampelphasen dazu führen, dass Familien mit Kindern nur schwer im Zuge der Grünphase über die Straße gelangen.
3. Bezirk: Johannesgasse/Heumarkt Blumauergasse /Gürtel Neulinggasse/Ungargasse
14. Bezirk: von Hütteldorf nach Auhof
21. Bezirk: Pragerstr./ Rußbergstr. Brünnerstr./Angererstr.

Familycard am Wochenende

Die finanzielle Belastung für Familien mit Kindern wird immer größer. Gerade sie gilt es zu entlasten, daher fordern wir, dass zwei Erwachsene und zwei Kinder am Wochenende zu einem günstigen Preis mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln, inklusive VORzone und Umland, fahren können und zwar Freitag ab 14.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Die Kosten für die Familycard dürfen 10€ nicht übersteigen.

Öffentlicher Raum

Stadtplanung und die Planung des öffentlichen Raumes wird zumeist von Männern durchgeführt und orientiert sich oftmals auch an männlichen Bedürfnissen. Wir wollen aber im Gegensatz zu SPÖ und Grüne keine eigenen „öffentlichen Räume“ nur für Frauen, sondern sehen es als Erfordernis an, dass öffentlicher Raum sich an den Bedürfnissen aller Menschen orientiert und auch dementsprechend gestaltet wird.

Mehr Licht – mehr Ökologie

Es gibt besonders in den Randbezirken der Stadt zahlreiche Straßen und Gassen, die nur schlecht beleuchtet sind. Das betrifft vor allem Wohngebiete ohne Geschäfte, aber auch zahlreiche Wohnhausanlagen in Wien, wo die gesamte Beleuchtung nur aus Licht bei Nummernschildern der einzelnen Stiegen herrührt. Wir fordern daher die Wiener Stadtregierung auf, tätig zu werden und die Errichtung von zusätzlichen Straßenbeleuchtungen vor allem am Stadtrand voranzutreiben, sowie eine Ausleuchtung der Gehsteige und flächendeckenden Einsatz von ökologischen Beleuchtungsmitteln zu schaffen.

» In den Bezirken:

2. Bezirk: Das Gebiet um den Prater und den Praterstern gehört beleuchtet, vor allem die U-Bahngänge sind sehr dunkel
6. Bezirk: Wegnahme von Angsträumen durch bessere Beleuchtung
14. Bezirk: Beleuchtung von Bahndurchgängen der ÖBB
21. Bezirk: Siedlung Coulombgasse/Ohmgasse: Keine Gehwegbeleuchtung
21. Bezirk: Jedleseerstraße: Gehsteige ganz schlecht beleuchtet
21. Bezirk: Unterführung bei U1 zur Nordrandsiedlung: extrem finster
23. Bezirk: Errichtung und Verbesserung der Beleuchtung entlang des Liesingbaches – z.B. zwischen Schrailplatz und Fröhlichgasse oder im Bereich des Rad-/Gehweges in Verlängerung der Lehmanngasse in Liesing; verbesserte Beleuchtung im Bereich der U6-Station Alt Erlaa (z.B. P&R Parkplatz, entlang des Rad-/Gehweges in Richtung Rösslergasse)

Barrierefreiheit

Die Stadt Wien produziert Unmengen an Propagandamaterial zum Thema Barrierefreiheit, doch paradoxerweise beginnen diesbezügliche Mängel zumeist bereits in den Amtshäusern der Stadt Wien. Darüber hinaus sind noch längst nicht einmal alle Gehsteige barrierefrei ausgestaltet. Wir fordern die Wiener Stadtregierung auf, die Renovierung und Barrierefreiheit von Amtshäusern, Gehsteigen und allen öffentlichen Bereichen nicht nur auf dem Papier zu beschreiben, sondern auch umzusetzen.

Mehr Sicherheit

Beim Thema Sicherheit handelt es sich für Frauen vor allem um ein Sicherheitsgefühl, das auch stark mit unserer Forderung nach mehr und besserer Beleuchtung einhergeht. Allerdings sind auch sensible Räume wie etwa der Karlsplatz und dunkle, unbelebte U-Bahnstationen neu und übersichtlicher zu gestalten. Wir fordern außerdem die Errichtung von Notrufsäulen an sicherheitssensiblen Plätzen, damit im Ernstfall rasch Hilfe geholt werden kann.

Generationenparks und Spielplätze gemeinsam errichten

Bei der Gestaltung und Errichtung von Parkanlagen und Spielplätzen ist eine vorausschauende Planung zu berücksichtigen; die Anlagen sind als großes Ganzes zu entwickeln. Eine große Kinderspielanlage für alle hat einen höheren Mehrwert für die Gesellschaft als eigene Kinderspielplätze in jeder Siedlung und schafft außerdem zusätzliche Ressourcen.Bei der Planung ist auf alle Generationen Rücksicht zu nehmen. Wir befürworten die Errichtung von Generationenspielplätzen und Generationenparks inklusive der Errichtung von Fitness Parcours an geeigneten Stellen. Weiters ist die Errichtung von hygienischen Toilettenanlagen bei Parks und Kinderspielplätzen zu berücksichtigen.

» In den Bezirken:

18. Bezirk: Die Vorteile eines Generationenparks werden hier deutlich gemacht: Im 18. ist im ehemaligen Haus der Barmherzigkeit ein „Generationencampus“ geplant. Dies war zuvor ein Altersheim mit Pflegestation, das Gelände liegt jetzt brach.
9. Bezirk: Auf der Roßauer Lände bietet sich die Errichtung eines Generationenparks mit Spielplatz an. Hier wäre, vor allem in Verbindung mit einer Umgestaltung der U-Bahn-Station Roßauer Lände, genügend Platz am Donaukanal, um ein grünes Erholungsgelände zu schaffen.
14. Bezirk: Das SPZ Linzer Straße wird saniert. Eine Kostenexplosion von zusätzlichen 900.000€ wurde verursacht weil man auf die Barrierefreiheit vergessen hat.

Wohnraum Wien

Wohnbau

Das Themenfeld Wohnbau befindet sich im Spannungsfeld zwischen Leistbarkeit und umsetzbaren Möglichkeiten. In Wien gibt es bereits zahlreiche durchaus gelungene Projekte in diesem Bereich. All diesen Initiativen ist jedoch gemeinsam, dass unverhältnismäßige Ausschließungsgründe vorhanden sind: Manche Wohnungen werden nur an Frauen vermietet, bei anderen darf man kein Auto besitzen, und so weiter. Wir wollen die Vorteile, die in solchen Projekten sichtbar werden, auf den gesamten Wohnbau umlegen, ohne bestimmte Personengruppen oder Verhaltensweisen auszuschließen. Diese Projekte ziehen des weiteren eine steigende Lebensqualität nach sich und haben Vorzüge, die vor allem Frauen zu Gute kommen, wie etwa viele große Gemeinschaftsräume, große Gemeinschaftsterrassen, Werkstätten, Dachgärten oder zu mietende Kleinbüros.

» In den Bezirken:

13. Bezirk: Für junge Leute soll es kostengünstige Startwohnungen geben, damit sie weiterhin in Hietzing wohnen können.
15. Bezirk: Initiativen für Begrünung setzen.
16. Bezirk: Wohnsammelgaragen würden die Parkraumbewirtschaftung entlasten und vor allem für ein schöneres Stadtbild sorgen. Die überbordende Parkplatznot wäre damit auch in den Griff zu bekommen.
18. Bezirk: nachhaltige Sicherung öffentlicher Grünflächen im Semmelweis Areal

Generationenwohnen

Unter dem Begriff „Generationenwohnen“ sind verschiedenste Wohnformen zu verstehen: Einerseits ist bei der Planung von Wohnungen darauf zu achten, dass diese zukünftig leicht in der Größe veränderbar und zusammenlegbar beziehungsweise zu trennen sind. Auf der anderen Seite muss es auch möglich sein, dass Kinder, die ausziehen, eine Wohnung in der Nähe der Eltern bekommen. Dies erleichtert einerseits die Berufstätigkeit der Frauen, wenn Verwandtschaft in der Nähe wohnt, die sich zeitweise um die Kinder kümmern kann. Auf der anderen Seite soll die Bedeutung vor Ort im Alter gewährleistet sein.

» In den Bezirken:

3. Bezirk: Generationenwohnen gibt es in der Wendlgasse, Kuratorium Fortuna. 3 Stöcke Pensionistenheim, Rest normale Wohnungen
4. Bezirk: Das Miteinander aller Generationen ist hier zu fördern, die Nachnutzung des Areals Bestattung Wien soll in einem „Haus der Generationen“ erfolgen.
5. Bezirk: betreute Wohngemeinschaften und geriatrische Zentren fehlen in Margareten ganz besonders, sowie der Ausbau von Pflegeeinrichtungen.
8. Bezirk: Am Hammerlingplatz soll ein Zentrum mit betreuten Wohnen und Eigentumswohnungen entstehen, die im Bedarfsfall an das System des betreuten Wohnens eingegliedert werden können.
18. Bezirk: Generationencampus im Kreuzgassenviertel würde hunderte Arbeitsplätze schaffen, Kindergarten, Schulen und eine Fachhochschule beheimaten und eine topmoderne Pflegeeinrichtung für über 200 Personen ein neues Zuhause geben.